Mit uns zur Go Digital Förderung

Wir leben im Zeitalter der Digitalisierung. Abseits von Schlagwörtern, wie Industrie 4.0, Gamification und Everything-as-a-service, stellt die zunehmende Digitalisierung immer mehr Unternehmen vor neue Herausforderungen. Der Staat hat dies erkannt und bietet nun mit der Go Digital Förderung ein Förderprogramm für die Digitalisierung von Unternehmen an.

Wir unterstützten Sie dabei, diese Förderprogramm optimal für Ihr Unternehmen nutzbar zu machen, damit Sie sich noch erfolgreicher um Ihr Kerngeschäft kümmern können. Im Folgenden zeigen wir Ihnen, wie Sie das Meiste aus der GO Digital Förderung machen können und wie wir Sie auf diesem Weg unterstützen können.

Go Digital Förderprogramm – Was genau steckt dahinter?

Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gestartete Förderprogramm, ist darauf ausgerichtet, KMU und Handwerksbetriebe dabei zu unterstützen, ihre Geschäftsprozesse mittels digitaler Lösungen, effizienter, sicherer und kundengerechter zu gestalten. Den Unternehmen stehen dabei autorisierte Beratungsunternehmen, wie wir es sind, zur Seite. Wir unterstützten Ihr Unternehmen durch fachliche Beratung und Begleitung bei der Umsetzung innovativer Maßnahmen zur Neugestaltung oder Umgestaltung moderner IT-Systeme. Wir übernehmen dabei die gesamten Formalitäten – beginnend beim Fördermittelantrag bis zum Verwendungsnachweis. Unser Anspruch ist eine passgenaue Beratung, die sich an den konkreten Bedürfnissen Ihres Unternehmens orientiert. Die Beratungsleistungen richten sich nach den drei Fördermodulen:

  • Digitalisierte Geschäftsprozesse
  • Digitale Markterschließung
  • IT-Sicherheit

Im Modul “Digitalisierte Geschäftsprozesse” steht die Einführung von softwarebasierten Business-Solutions für alle Arbeitsabläufe oder von Teilprozessen des Unternehmens im Vordergrund. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der sicheren Abwicklung dieser Abläufe, sowohl innerhalb des Unternehmens als auch gegenüber Kunden und Partnern. Ziel ist es, die Prozesse des Unternehmens möglichst konsequent zu digitalisieren und dabei abgesicherte elektronische und mobile Arbeitsabläufe zu etablieren. Abhängig vom aktuellen Stand der Digitalisierung innerhalb des Unternehmens sind u.a. Beratungs- bzw. Umsetzungsleistungen in den Bereichen Versand- und Retourenmanagement, Logistik, Lagerhaltung sowie elektronische Zahlungsverfahren möglich.

Das Modul “Digitale Markterschließung” zielt auf die Entwicklung einer Online-Marketing Strategie ab, welche genau auf das Unternehmen zugeschnitten ist. Dazu wird Beratung zu den vielfältigen Bereichen eines hochqualitativen Online-Marketings angeboten. Bestandteil dieses Moduls könnte beispielsweise die Entwicklung einer professionellen, state-of-the-art Internetpräsenz oder sogar eines Web-Shops sein. Laut den Anforderungen des BMWi wird darüber hinaus die Nutzung externer Auktions-, Verkaufs- oder Dienstleistungsplattformen, Social-Media-Tools, Website-Monitoring und Content-Marketing thematisiert. Ebenso werden unterstützende Geschäftsprozesse des Online-Vertriebs, wie z.B. die Warenbereitstellung und die angebotenen Zahlungsverfahren beleuchtet.

Für das Modul “IT-Sicherheit” wird eine Risiko- und Sicherheitsanalyse der bestehenden oder neuen betrieblichen IKT-Infrastruktur durchgeführt. Diese besteht u.a. aus einer Bewertung von Bedrohungen und eventuellen Schwachstellen. Darüber hinaus werden Maßnahmen zur Initiierung oder Optimierung von betrieblichen IT-Sicherheitsmanagementsystemen getroffen. Das Ziel dieses Moduls ist die Vermeidung von wirtschaftlichen Schäden, die Minimierung von Risiken durch Cyberkriminalität, sowie der ein selbständiger Betrieb von grundlegenden erforderlichen IT-Sicherheitsmaßnahmen. Damit soll eine nachhaltig sichere betriebliche IKT-Infrastruktur gewährleistet werden.

Förderungswürdige Leistungen

Nachdem wir nun einen Überblick über die inhaltliche Ausrichtung des Förderprogramms bekommen haben, widmen wir uns im nächsten Abschnitt den geförderten Leistungen. Im Rahmen der Abwicklung eines förderungswürdigen Projekts übernehmen wir die verwaltungsseitige Abwicklung und wird so zum “Zuwendungsempfänger”, während Sie als unser Kunde der “Begünstigte” der Förderung sind. Gefördert werden nur jene Leistungen, die den Anforderungen an die oben genannten Module entsprechen. Dabei besteht jede Beratungsleistung aus zwei Schritten: erstens der Potenzialanalyse und Erstellung eines Grobkonzepts und zweitens der Konkretisierung und Umsetzung dieses Konzepts.

Von der Potenzialanalyse zum Grobkonzept

Im ersten Schritt wird versucht ein umfassendes Bild über den derzeitigen Zustand des KMU oder des Handwerksbetriebs zu bekommen. Die Potenzialanalyse beginnt mit einem fachlichen Erstgespräch zur Analyse des Ist-Zustandes, bezüglich der IT-Sicherheit, digitaler Markterschließung und digitalisierter Geschäftsprozesse. Auf Basis dieses Erstgespräches und weiterer Informationen wird anschließend ein Stärken-Schwächen-Profil des Unternehmens angelegt. Davon werden geeignete Maßnahmen abgeleitet und es findet eine Vorprüfung des notwendigen technischen und organisatorischen Grades zur Umsetzung der abgeleiteten Maßnahmen statt. Aus diesen Informationen und unter Einbeziehung der notwendigen wirtschaftlichen Aspekten sowie des voraussichtlichen Zeitbedarfs und der Umsetzungskosten, wird dann ein erstes Grobkonzept zur Realisierung erstellt. Darüber hinaus sind, den jeweiligen Erfordernissen nach, sachverständige Dritte hinzuzuziehen und eine qualitative und quantitative Einschätzung der Erfolgschancen anzufertigen. Bei unseren langjährigen Kunden kann auf die Potenzialanalyse verzichtet werden.

Vom Grobkonzept zur Umsetzung

Auf Basis des Grobkonzeptes und der Erstanalyse empfehlen wir dann die teilweise oder vollständige Digitalisierung der innerbetrieblichen Geschäftsabläufe bzw. der Marketingaktivitäten. Im nächsten Schritt werden dann detaillierte Arbeitspakete und der Zeitbedarf abgeleitet, die zur Beseitigung der festgestellten Defizite bei Hard- und Software notwendig sind. Diesem Schritt folgen dann die Projektdurchführung, die administrative Betreuung und das Projektcontrolling. Zum Abschluss wird das Projekt evaluiert. Diese Auswertung besteht aus einer Beurteilung der Abläufe und Aktivitäten, den zu erwartenden Ergebnissen und Empfehlungen für eventuelle weitere Maßnahmen.

Im letzten Abschnitt widmen wir uns abschließend noch den administrativen Anforderungen, die Go Digital Förderprogramm beinhaltet.

Wer ist für Go Digital förderberechtigt?

Das Förderprogramm ist ausgelegt für rechtlich selbständige kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft oder des Handwerks, die weniger als 100 Beschäftigte haben, deren Vorjahresumsatz oder -Bilanzsumme 20 Millionen Euro nicht übersteigt, deren Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland ist und die gemäß der De-minimis-Verordnung förderfähig sind.

Um welche Fördersumme geht es hier?

Allgemein werden die Beratungsleistungen im ausgewählten Modul mit einer Quote von 50% des maximalen Beratertagessatzes von 1.100 Euro gefördert. Die Förderung ist mit maximal 30 Beratungstagen innerhalb eines Zeitraums von sechs Monaten gedeckelt. Als Begünstigter zahlen Sie nur den Eigenanteil an das Beratungsunternehmen. Für eine genauere Information bezüglich der Fördersumme kontaktieren Sie uns bitte persönlich.

Fazit

Abschließend lässt sich sagen, dass das Go Digital Förderprogramm des BMWi eine großartige Chance für KMU und Handwerksbetriebe darstellt, die sich gerade auf dem Weg zu mehr Digitalisierung befinden. Mit uns steht Ihnen dabei ein kompetenter Partner zur Verfügung, der Sie nicht nur professionell berät, sondern der für Sie auch noch den bürokratischen Aufwand übernimmt, damit Sie sich auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren können.

Bei Interesse an der Go Digital Förderung und weiteren Fragen, sind wir jederzeit für Sie da.